Classic Challenger Cup 2025


Mit 338 Starterinnen und Startern aus 37 Vereinen und zwei Nationen war der Classic Challenger Cup 2025 das größte Ju-Jutsu Turnier, das je in Weimar ausgetragen wurde.
Vom 21. bis 23. November wurde die Asbachhalle zum Zentrum des Ju-Jutsu-Sports – ein Ort, an dem Leidenschaft, Technik und Fairness auf beeindruckende Weise zusammenfanden.

Eröffnet wurde das Turnier feierlich durch Torsten Betz, den Vorsitzenden des Stadtsportbundes Weimar, sowie Anika Schwartze-Schams, die Leiterin des Schul- und Sportamtes der Stadt Weimar und Christian Zink vom SEISHIN Weimar e.V.. Alle betonten in ihren Grußworten die Bedeutung des Sports für die Jugendarbeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt – Werte, die im Ju-Jutsu seit jeher tief verankert sind.

Eröffnung mit Torsten Betz, Anika Schwartze-Schams und Christian Zink

Emotionale Kämpfe und sportliche Höchstleistungen

Schon am ersten Wettkampftag war die Spannung in der Halle greifbar. Auf den Matten trafen junge Talente auf erfahrene Kämpferinnen und Kämpfer. In jeder Begegnung spiegelte sich die Faszination des Ju-Jutsu wider: blitzschnelle Schlag- und Trittkombinationen, präzise Würfe und technisch anspruchsvolle Bodentechniken – immer begleitet von Fairness und gegenseitigem Respekt.

Das Publikum feuerte die Athletinnen und Athleten lautstark an, während sich viele Kämpfe erst in den letzten Sekunden entschieden. Besonders die Nachwuchsklassen sorgten für Gänsehautmomente, als die jüngsten Starter im Alter von sechs bis acht Jahren mutig in ihren ersten großen Wettkampf traten.

Der Classic Challenger Cup bewies erneut, dass Ju-Jutsu mehr als nur ein Kampfsport ist: Es ist eine Schule für Körperbeherrschung, mentale Stärke und Teamgeist.

Der Pokal geht nach Basdorf – Weimar kämpft sich unter die Top 5

Am Ende eines intensiven Wochenendes durfte sich der Polizeisportverein Basdorf e.V. über den großen Vereinspokal freuen. Mit 11 Gold-, 2 Silber- und 3 Bronzemedaillen sicherte sich das Team souverän Platz eins der Gesamtwertung. Dahinter folgten der AJJC Nürnberg und der 1. Ju-Jutsu Verein Bernau e.V.

Ju-Jutsu Fighting

Der gastgebende Verein Seishin Weimar zeigte eine herausragende Gesamtleistung und belegte mit 6 Gold-, 15 Silber- und 4 Bronzemedaillen einen starken fünften Platz. Besonders erfreulich: Viele Athletinnen und Athleten des Vereins konnten persönliche Bestleistungen erzielen und mit eindrucksvollen Kämpfen das Publikum begeistern. Die Leistung ist beachtlich, da unsere Bundeskaderathleten nicht in ihren Disziplinen antreten konnten.

Die Geschichten hinter den Erfolgen – Ju-Jutsu mit Herz und Leidenschaft

Jeder Wettkampf erzählt seine eigene Geschichte.
Frida Klötzing beeindruckte im Fighting mit blitzschnellen Kombinationen, präzisen Würfen und mentaler Stärke. Ihre Goldmedaille war das Ergebnis harter Arbeit und perfekter Technik.
Dimitry Dinius, der für Seishin startete, gewann Gold im BJJ und wurde zusätzlich als bester Techniker des Turniers ausgezeichnet – eine besondere Ehre für den gesamten Verein.
Auch Trainer Micha Krebs griff selbst aktiv ins Geschehen ein und erkämpfte sich mit klarem Technikverständnis und souveräner Bodenarbeit den zweiten Platz im BJJ.

BJJ.  Jil Langer  oben

Elly Dietrich und Christine Jahn, Bundeskaderathletin und trotz Armbehinderung eine beeindruckende Kämpferin, lieferten sich ein packendes Duell, das Fairness und Respekt beispielhaft verkörperte.
Jil Langer kämpfte sich in mehreren Disziplinen tapfer durch und bewies echten Kampfgeist – auch wenn ihr Körper nach einem harten Duell eine Pause verlangte. Ihr Beispiel zeigt, dass im Ju-Jutsu nicht nur der Sieg zählt, sondern der Weg dorthin.
Den schnellsten Sieg des Turniers holte Janik Koch: Nach weniger als 20 Sekunden beendete er seinen Kampf im Fighting – ein Moment, der von tosendem Applaus begleitet wurde.

Asbach Halle

Ein Turnier, das nur im Team gelingt – Dank an Sponsoren und Unterstützer

Ein Event dieser Größe kann nur mit starker Unterstützung gelingen. Der Classic Challenger Cup Weimar war eine echte Gemeinschaftsleistung.

Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren:
GWG Weimar e.G., Lichtfang Fotografie Weimar, Isabell Peronaci Physiotherapie und JUL Pflege GmbH.
Mit ihrer Unterstützung wurde deutlich, dass Sportförderung in Weimar auf einem soliden Fundament steht und gesellschaftlich geschätzt wird.

Ebenso danken wir dem PSV Weimar für die Bereitstellung zusätzlicher Matten sowie der Stadtverwaltung Weimar, die durch organisatorische und logistische Hilfe maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat.

Fazit – Ju-Jutsu in Weimar lebt

Nach monatelanger Vorbereitung, intensiven Wettkampftagen und unzähligen emotionalen Momenten zieht der Seishin Weimar ein eindeutiges Fazit:
Der Classic Challenger Cup 2025 war ein voller Erfolg – sportlich, organisatorisch und menschlich.

Er hat gezeigt, dass Ju-Jutsu in Thüringen lebt, begeistert und verbindet. Der Wettkampf brachte Vereine, Sportler und Familien zusammen, die alle ein gemeinsames Ziel teilen: die Leidenschaft für diesen faszinierenden Kampfsport.

Der Seishin Weimar ist stolz auf seine Athletinnen und Athleten, Trainer, Helfer und Partner – und dankbar für alle, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.

Wer als Verein, Sportler oder Sponsor Teil dieses besonderen Ereignisses werden möchte, ist herzlich eingeladen, 2026 dabei zu sein.

Team SEISHIN Weimar

Alle Platzierungen des Seishin Weimar im Fighting und BJJ

Gold

  • Holger Neumer
  • Dimitry Dinius
  • Juna Zink
  • Frida Klötzing
  • Lea Hassmann
  • Jannik Koch

Silber

  • Elly Dietrich
  • Danny Paetzold
  • Andre Vogelhuber
  • Micha Krebs
  • Max Thore Juettner
  • Elsa Cosenza
  • Hermine Pfotenhauer
  • Valentin Genchik
  • Jannik Koch
  • Carla Scherwinski
  • Jil Langer
  • Jil Langer
  • Jara Zink
  • Pablo Peronaci
  • Fabius Reetz

Bronze

  • Geraldine Doerrer
  • Danny Paetzold
  • Helena Berreis
  • Julian Duerschmied

Teilgenommen

  • Geraldine Doerrer
  • Jan Leube
  • Andrea Marschall
  • Leon Barth
  • Julian Duerschmied
  • Timon Pfotenhauer
  • Tom Bagatelle
  • Constantin Barnieske
  • Eve Hassmann


Alle Ergebnisse auf Sportdata.

Fotos von Gerald Utschig und Christian Zink.

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