Landesmeisterschaft und Landesjugendspiele 2011

Mein erster Ju-Jutsu Wettkampf in Leinefelde

Ich habe gelernt, dass man, wenn man einen Sport macht, auch früh aufstehen muss. Denn man Sonntag den 03.04.2011 weckte mich mein Wecker schon um 05.15 Uhr, damit ich pünktlich um 06.30 Uhr an der Falkschule war. Dort trafen wir uns alle vom BGSV Weimar um zum Wettkampf nach Leinefelde zu fahren. Unser Trainer Christian kam zu spät angebraust. Nicht nur ich habe also Probleme mit dem Aufstehen. Viele von uns waren das erste Mal bei einem Wettkampf  und sehr aufgeregt. Nach einer flotten Fahrt trafen wir in der schicken, modernen Turnhalle ein. Bevor die Wettkämpfe anfingen mussten wir uns noch wiegen, umziehen und aufwärmen. Ju-Jutsu Fighting ist sehr rasant. Man darf schlagen, treten, werfen und hebeln. Ab der U15 dürfen auch Würgen benutzt werden. Trotzdem sind Verletzungen sehr selten. Es geht beim Ju-Jutsu sehr fair zu.
Danach ging alles relativ schnell. Die 7-12 jährigen kämpften als erstes. Mein Bruder Lorenz Herz belegte den 7. Platz. Er hatte viele Gegner. Die anderen waren wirklich besser und haben schon Wettkampferfahrung. Tim Reimann startete in der gleichen Klasse. Obwohl er der leichteste war, konnte er doch recht viele Punkte den anderen abnehmen. Er belegte den 5. Platz.
Aber auch wir Mädels waren irgendwann dran. Vanessa Shirley Lorenz-Trömer und Sophie Kittlaus den 4. Waren auch neu in ihrer Kampfklasse. Sophie konnte einen echt tollen Hüftwurf zeigen, obwohl sie die leichteste in der Klasse war. Meine Freundin Anna Bergner erreichte den 3 Platz. Sie hatte vor allem Probleme mit dem Schlagen und Treten. Im Boden konnte sie jedoch ganz gut schon Punkte erkämpfen. Unser Anton Bogdanov zeigte uns wie es geht. Er setzte sich gegen eine gut besetzte Klasse durch. Er punktete bei Schlagen und Treten und es gelangen auch einige Würfe. Er stand bei seinem ersten Wettkampf mit Platz 1 auf dem Treppchen! Johannes Wiegel wurde kampflos erste. Bei hm war niemand in der Gewichtsklasse. Er kämpfte mit Micha Krebs einen Freundschaftskampf aus. In meiner Klasse hab ich mich auf Platz 2 durchkämpfen können. Das Training hat sich ausgezahlt. Wettkampf ist ganz sicher nicht alles im Ju-Jutsu – aber es macht Spaß. Nur vor den ersten Kämpfen ist man echt schlimm aufgeregt. Ich denke für uns war eine große Erfahrung und wir hatten viel Spaß!

Laura Herz, 12 Jahre

Frauenworkshop 2010

Anlässlich des Tages „Gegen Gewalt gegen Frauen“ des Deutschen Olympischen Sportbundes richtete unser Verein einen Gewaltpräventionskurs für Frauen aus. Dieser wurde durch Christian Zink gehalten, welcher unter anderem lizenzierter Kursleiter ist. Der Kurs beinhaltete eine Teil Prävention (Gewaltformen, Täter- und Opferprofile, Tatabläufe), Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Als Referenten konnten außerdem ein Richter und eine Mitarbeiterin des Kriseninterventionsteams gewonnen werden.  Zwei Teilnehmerinnen waren so freundlich und haben ihre Eindrücke zusammen gefasst.

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Landesprüfung 2010

Zum Teil gute Prüfungsergebnisse, beste Laune und viel Schweiß brachten die Landesprüfungen des Thüringer Ju-Jutsu Verbandes in diesem Sommer.
Da die Teilnehmerzahl für eine Landesprüfung sehr gering war handelte Roland Abé pragmatisch und legte diese mit zwei Vereinsprüfungen zusammen. Durch diese schnelle Entscheidung wurde der KSV Jitoku Gastgeber dieser Landesprüfung. Landesprüfung 2010 weiterlesen

Wir im Kletterpark

Am Sonntag dem 09.05.2010 sind wir – der BGSV Weimar e. V.-  um 9.20 Uhr nach Hohenfelden gefahren, um dort mit Christian zu Klettern. 10.00 Uhr ging es dann los. Nachdem wir die Klettergurte angelegt hatten, wurden wir eine halbe Stunde belehrt. Danach konnten wir uns aussuchen womit wir anfangen. Wir begannen mit dem Fitness – Parcours (natürlich nur zur Erwärmung).

Der Parcours war nicht besonders schwer, aber der kleine Tarzansprung und der Bügeleisensprung waren trotzdem toll. Dann machten wir den Abenteuer – Parcours. Der hatte schon einige Schwierigkeiten, denn die Boulder – Wand und noch einige andere Dinge waren besonders schwer. Wir wollten dann noch unbedingt den Qualifikationsweg vom Risiko – Parcours machen. Als erstes mussten wir eine ungefähr 8m hohe Strickleiter hoch klettern um zur ersten Plattform zu kommen. Von da aus gingen wir über Holzleisten, die immer ungefähr 1m Abstand hatten.Als wir auf der zweiten Plattform ankamen, mussten wir einen Riesen – Tarzansprung in ein großes Netz machen, um von da aus zur dritten Plattform zu klettern. Von dort aus kletterten wir eine wackelige Holzleiter 2m nach oben, um uns dann an einem festgeketteten Seil 8m in die Tiefe stürzen zu lassen. Aber es ging nur sanft hinunter.

Leider konnten nur die Erwachsenen den Risiko – Parcours bewältigen, da wir Kinder noch zu jung und zu klein waren. Trotzdem hatten wir bei schönem Wetter viel Spaß.

Sophie Kittlaus